EM BRASS Kulturwoche 2018

Der eigentliche Grund für die Existenz von Em Brass ist weder in Köln noch in Solingen also den Wirkungsstätten der Band zu finden, sondern vielmehr in einem kleinen Ort am Ende der Welt  genauer gesagt in Douarnenez, Finistère,  Bretagne. In dieser phantastischen  kleinen Hafenstadt verbrachte Volker ein Jahr vom Herbst 1992 bis Herbst 1993. Eigentlich war er dort gewesen, um zu Segeln, doch er hatte das Glück schon bald nach seiner Ankunft auf die Leute von Aboutdesouffle bei einem Konzert zu stoßen. In dieser witzigen, schrägen und lauten Blaskapelle konnte er sofort einsteigen und trotz seiner erst einjährigen Saxophonerfahrung  mitspielen. Highlights während  dieses Jahres waren verschiedene kleine Auftritte, zwei Probenwochenenden , der douarnenistische Karneval, der an Anarchie und Feierlust den kölschen beinahe toppt und im Juli 1992 das 10. und letzte große von  Aboutdesouffle  organisierte  Blaskapellentreffen „Les arrivés des airs chauds“ mit ca. 50 Kapellen aus ganz Europa von Spanien bis Litauen und 600 Bläsern, die ein gemeinsames Konzert gaben. Seit diesen Erlebnissen war für Volker immer klar, dass er eines Tages  eine Blaskapelle nach diesem Modell einer für alle, selbst Anfänger, offenen Blaskapelle gründen würde. Bis es dann so weit war, vergingen allerdings acht Jahre. Im November 2001 fand das erste Treffen der Band statt. Nach einigen Spielversuchen im kleineren Kreis und an Weiberfastnacht in der Südstadt fand im Mai 2003 der erste Auftritt im Rahmen eines Sommerfestes statt. Seit September 2003 gibt es die Zusammenarbeit mit den Jolly Bananas, einer integrativen Percussiongruppe und an St. Martin 2003 konnte Em Brass auch als Martinskapelle brillieren.